Im Sommer 1980 wünschte sich unser Sohn Helge unbedingt einen Hund. Nach reichlicher Überlegung und auch großen Bedenken, denn wir hatten noch eine zweijährige Tochter, erfüllten wir ihm den Wunsch. Anni vom Eltegrund zog bei uns ein. Wir brachten es wirklich fertig und erzogen unsere Anni zu einem stubenreinen, sehr gehorsamen Hund, der nur Freude in unsere kinderreiche Familie brachte. Als Problem entpuppte sich ihre immer wiederkehrende Scheinträchtigkeit. Das Gesäuge war voll Milch und sehr heiß. Sie hatte Schmerzen. Die Tierärztin riet uns dann zur Sterilisation dieser Hündin. Eine andere Möglichkeit sah sie in der einmaligen Trächtigkeit unserer Anni. Der Familienrat beschloss dann, dass Anni HD- geröntgt wurde und einem Zuchtrichter zur Zuchtzulassungsprüfung vorgestellt wurde. Anni bestand alles mit „vorzüglich". In Gotha stand dann auch der ebenfalls zuchttaugliche Rüde bereit. Im Sommer 1982 wurden unsere ersten Hundebabys geboren. Anni machte alles alleine. Sie nabelte ihre Welpen ab, leckte sie trocken uns säugte sie. Mit großer Sorgfalt, schob sie die Kleinen an ihr Gesäuge und ordnete alles mit größter Geduld und Ruhe. Von Hundemama „Anni vom Eltegrund „ lernte ich alle Dinge, die ich bei den Geburten späterer Würfe wissen musste. Ich werde unsere Anni nie vergessen. Sie lebt in unseren Herzen voller Liebe weiter. Natürlich ist es nicht bei diesem einen Wurf geblieben. Die Hundezucht schenkt mir noch heute so viel Freude. Sie ist nun, da meine Kinder alle erwachsen sind, mein Lebensinhalt. Seit vielen Jahren züchte ich mit einem Zuchtziel: GESUNDHEIT - SCHÖNHEIT- ALLERBESTE SOZIALE PRÄGUNG Ich weiß, dass ich als Züchterin einen Grundstein für ein langes, gesundes und auch fröhliches Hundeleben lege. Ich wähle gesunde Eltern aus. Mit dem besten Futter und der besten Welpenmilch ziehe ich den Wurf auf. Ab der 3. Woche schenke ich den Welpen sehr viel Zuwendung. Vorher habe ich nur kontrollierende Funktionen ( bei ihnen schlafen, wiegen anlegen.. usw). Später spreche mit ihnen, nehme sie hoch und kuschle mit ihnen, trage sie im Zimmer umher und erziehe sie ganz langsam zur Stubenreinheit. Später spiele ich fröhlich mit ihnen. Sie dürfen dann auch im Wohnbereich umherlaufen. So lernen sie die Alltagsgeräusche des Lebens kennen. Unerschrocken, verschmust aber auch sehr selbstbewusst ziehen sie dann bei ihren neuen Familien ein. Ich freue mich riesig, wenn ich hören darf, dass ich mit meinen Welpen Freude in das Leben der neuen „Hundeeltern" gebracht habe. Natürlich wünsche ich mir Kontakt zu den neuen Hundeeltern und berate auch noch nach dem Umzug gerne. Ferienpension ist immer möglich. Unsere Hundebabys erkennen uns schon vor dem Gartenzaun und freuen sich nach Hause zu kommen „ Es gibt nie Heimweh".